Benjamin Button

Februar 12, 2009

Eine kleine Andekdote, was man bei einem Kinoabend erleben kann.

Vor ein paar Tagen war ich mit Freunden im Kino mit dem Ziel: Benjamin Button. Eigentlich dachte ich mir im voraus, auf solch eine 3-Stunden-Odysse habe ich eigentlich keine Lust, doch es ist anders verlaufen als erwartet…

Angefangen hat der geniale Streifen mit dem Motiv einer Uhr, die rückwärts geht. Ein sehr wichtiges Detail, das sich durch den Verlauf des Films als wichtige „Denkstütze“ erweist.

In diesen Rahmen bettet sich die eigentliche Geschichte, zu der ich sagen muss, dass das bizarre „Wesen“ am Anfang, dass aussieht wie ein Shar Pei und von dem man nicht wirklich weiß, wie man es einordnen soll, ein wenig verschreckend wirkt.

Ich verrate mal nicht zu viel vom Inhalt, nur eins, es ist erstaunlich, wie sich Frau und hier ganz besonders Mann im Laufe seines Lebens entwickeln kann, sowohl vom Charakter, als auch vom Aussehen…

Dieser Film gibt einem wirklich einen Denkanstoß einmal über die eigene Lebenssituation nachzudenken.

Hat man bisher erreicht was man wollte? Wo stehe ich eigentlich gerade? Lasse ich mich ablenken von Kleinigkeiten, oder bin ich wirklich so straight wie ich denke?Dreht sich mein Leben eiegtnlich auch nur um „die eine Person“?

Trotz seiner epochalen Ausdehnung hat der Film, einen genialen Spannungsbogen. Er ist nicht wie einer dieser 08/15 Inhalte, bei dem man wie bei einem Klitschko Boxkampf spätestens in der 2 Runde weiß, das Vitali einml mehr gewinnt. Er ist vielmehr wie eine gute Partie Snooker, bei der die Spannung bis zum letzten Frame hält und immer noch nicht gewiss ist, ob Ronnie O’Sullivan nun den richtigen Stoß macht. Es herrscht eine Grundspannung, sie wird unterstützt mit einem fantastisch eingehen Werk von Alexandre Desplat und durch ständig neue Spannungsituationen. So fällt dieses Gefühl von Erregtheit nicht ab, sondern wird immer weiter gesteigert. Man ist mit seinem Blick an die Leinwand gefesselt, weil man unbedingt wissen will, wie sich die Situation nun auflöst.

Gespickt mit vielen Situationen,  die eine Garantie für allerhöchste Glücks- und Trauergefühle geben und einem 20 minütigem Ende, das durch Spannung bis in die letzte Sekunde, die Make-up-Kreationen  sämtlicher Frauen im Kinosaal ruiniert, ist der Film schlussendlich einer der Besten, die ich in den letzten Jahren gesehen habe.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: